Seelische Sicherheit für Lichtarbeiter und Heiler ist die Voraussetzung für verantwortungsvolle Energiearbeit
Wie kann man sich und seine Klienten bei spiritueller Arbeit schützen?
Jede Form von Energiearbeit beinhaltet eine Offenheit für intuitive und feine Wahrnehmung der feinstofflichen Gegebenheiten. Es geht ein Kanal zum Höheren Selbst auf und eine Verbindung entsteht mit dem Klienten. Daher ist es äußerst wichtig für spirituelle Hygiene, starke Grenzen und einen psychischen Schutz zu sorgen.
Keiner sollte aus Angst heraus agieren, aber die Aspekte der Sicherheit, Souveränität und Professionalität nicht ignorieren.
Die offene Tür im heiligen Raum
Jeder, der einen energetischen Raum öffnet, macht eine Tür auf. Hinter dieser Tür befinden sich nicht nur Lichtwesen. Daher sollte der eigene heilige Raum geschützt, bewacht und begrenzt werden, um sich nicht unnötigen Risiken auszusetzen.
Offene Portale und Grenzen setzen
Sobald man die Lichtarbeit beginnt um mit einer Absicht Energie und Information zu empfangen, öffnet sich ein Portal. Damit lenkt man energetisch Aufmerksamkeit auf sich. Sensibilität und Feinfühligkeit ist eine Gabe, kann aber ohne Schutz und Hygiene zu Verletzlichkeit führen.
Vorbereitende Arbeit für eine Sitzung
- Erdung: Zunächst sollte jeder seine Energie erden. Man kann barfuß gehen, spazieren, Wurzeln visualisieren etc.
2. Schutzfeld: Danach kann man sich eine Form des physischen Schutzes um sich herum vorstellen, um das feinstoffliche Feld, die Aura zu schützen. Man kann eine goldenes Ei aus Licht, Gottes goldene Rüstung, Spiegelflächen u. v. m. nutzen. Dieses Schutzfeld sollte nicht nur Lichtarbeiter jeden Morgen und jeden Abend visualisieren.
3. Grenzen: Man stellt sich eine abgeschirmte energetische Form vor (Lichtkugel, Ei, Röhre) und erklärt die Absicht.
„Dieser Raum ist energetisch abgeschirmt. Nur Wesen des höchsten Lichts, die dem höchsten Wohl der Menschheit dienen, sind in diesem Raum willkommen.“
Nachdem diese Grenze klar gesetzt ist, fungiert sie wie ein energetischer Filter oder eine Barriere. Sie drückt die Absichten und den freien Willen aus, stärkt aber auch die Konzentration und stabilisiert das Nervensystem.
Fehler, die zu vermeiden sind
Aus einer leeren Tasse kann man nicht schöpfen.
* Arbeiten trotz Erschöpfung
* Schlechte Erdung
* Emotionale Bindungen zum Klienten
* Unverarbeitete Traumata (ungeheilte Heiler)
* Schwache persönliche Grenzen
Wahrer Schutz beginnt beim physischen Körper. Ein geerdeter, hydrierter und gut regulierter Lichtarbeiter ist weitaus widerstandsfähiger als einer, der aus Angst oder Erschöpfung heraushandelt.
Energetische Übungen zum Selbstschutz
* Atembasierte Erdungsübungen und Erdungsvisualisierungen
* Selbstbewusstsein durch Selbstüberprüfung. Werden die eigenen Bedürfnisse erfüllt?
* Selbstreinigung nach den Sitzungen. Reinigung des Raumes nach jedem Klienten und Selbstreinigung.
* Ruhe und Erholung. Kennen deine Grenzen um nicht auszubrennen.
* Weigere dich zu arbeiten, wenn du energetisch geschwächt bist.
Eine sichere und wirksame Abgrenzungserklärung vor und nach der Sitzung könnte so lauten:
„Nur Energien des höchsten Lichts, die dem höchsten Wohl der Menschheit dienen, dürfen in diesem Sitzungsraum interagieren.“
Überprüfung der eigenen Souveränität und der Authentizität
Manchmal schleichen sich Wesenheiten und Hochstapler der feinstofflichen Welt in die Verbindung mit der Seelenführung ein.
Bei der Anrufung des Höheren Selbst kann man 3x die Frage stellen:
„Bin ich souverän?“
Als Antwort sollte man sofort ein „Ja“ im Kopf hören. Hört man 3x ein „Ja“ bedeutet das, dass der freie Wille nicht durch dunkle Wesenheiten beeinträchtigt wird.
Wenn man nicht sofort ein „Ja“ erhält, kann man das Höhere Selbst beauftragen, eine Selbstreinigung durchzuführen und alles zu entfernen, was die Souveränität behindert. Danach sollte man die Sache nochmals überprüfen.
Überprüfung der Seelenführung
Manchmal schleichen sich gut getarnte Wesenheiten direkt in die Seelenführung ein und übernehmen die Antworten. Diese lügen und täuschen. Das ist zwar eher selten, kann aber vorkommen. Mit der Zeit entwickelt man auch ein Gefühl für die Schwingung der Seelenführung. Je öfter man sich verbindet, desto vertrauter wird die Energie. Sobald die Verbindung hergestellt ist, kann man fragen:
„Seid ihr vom höchsten Licht und dient ihr dem höchsten Wohle der Menschheit?“
Frage erneut dreimal. Wenn man nicht sofort 3x „Ja“ als Antwort erhält, sollte man die Sitzung nicht durchführen.
Der Verlauf der Sitzung
Sobald man mit der Seelenführung verbunden ist, kann man diese bitten, den Raum von allem zu befreien, was die Sitzung beeinträchtigt. Oft finden sich dunkle Flecken negativer Energie, offene Portale oder störende Restenergien.
Anzeichen für eine Unterbrechung der Sitzung
* Plötzliche Schmerzen oder starke Übelkeit, die einfach „auftauchen”.
* Unerklärliche Müdigkeit oder undeutliche Sprache.
* Starkes Druckgefühl im Kopf oder in der Brust.
* Dunkle, aufdringliche Gedanken.
* Panikattacken ohne logischen Grund.
Wenn diese auftreten, unterbrich die Sitzung sofort.
1. Beende die Sitzung.
2. Erde beide Parteien erneut.
3. Verlangsame die Atmung/bitte den Klienten, beruhigende Atemübungen zu machen.
4. Benenne die energetischen Grenzen erneut laut. Rufe Unterstützung von deinem Höheren Selbst an.
5. Rufe die Energie aller zurück, durchtrenne die Verbindungen und führe dein Bewusstsein vollständig zurück in den Körper.
Abschluss der Lichtarbeit
* Bedanke dich bei den Seelenführern und bitte sie, sich vom Klienten zu trennen.
* Setzen die Absicht, den energetischen Raum einschließlich aller Portale zu schließen.
* Rufe alle Energie zurück. Nicht nur die des Klienten, sondern auch die eigene.
* Durchtrenne alle unnötigen energetischen Verbindungen.
* Bewege den Körper mit dehnen, schütteln. Schüttle die Energie ab.
* Reinige den Raum. Wasche die Hände, räuchere den Raum.
Mit göttlichem Segen auf allen deinen Wegen!
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